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Microsoft entfernt umstrittene Wordfunktion


Microsoft entfernt umstrittene Wordfunktion

Um den gerichtlich Auflagen nachzukommen und so das Verkaufsverbot aufzuheben, hat Microsoft nun einen Patch veröffentlicht, der zwingend eingespielt werden muss. Nach Angaben des Gerichtsurteils mussten die besagten Funktionen nach Gerichtsbeschluss innerhalb von 60 Tagen aus dem Programm entfernt werden. Dieses Zwangs-Update entfernt Funktionen in Word (Word 2007 und Office 2007), die durch Patente geschützt waren. Der Stichtag des Verkaufsstopps ist der 11. Januar 2010.

Nachdem das Verkaufsverbot Mitte Dezember von einem US-Gericht bestätigt wurde, dürften die Word-Programme nicht mehr verkauft werden. Daher hat Microsoft reagiert und einen Patch bereit gestellt, der über die Update-Funktion geladen wird.
Auf den Gerichtsbeschluss zur Strafzahlung hatte sich Microsoft mit einer Berufung gewehrt, worin die Strafe jedoch bestätigt wurde.

In einem ersten Schritt steht das Update nur für OEM-Partner bereit und ist nach Angaben von Microsoft „zwingend“ einzuspielen. In Frage steht aktuell noch, ob auch US-Endanwender über die Updatefunktion von Windows mit dem Patch ausgerüstet werden.

Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen Microsoft und i4i. Dabei wurde vom Softwarekonzern aus Redmond die Patente von i4i verletzt. Mit diesen patentgeschützten Funktionen war es möglich, Dateien in den Formaten .XML, .DOCX sowie .DOCM verarbeiten zu können.

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